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Das Maibaum-Fest - wie es früher war

Leider musste auch heuer, im Jahre 2021, das traditionelle Maibaum-Fest bei der Feuerwehr Oberham wie im Vorjahr auch schon wegen der Virus-Krise ausfallen. Deshalb hier einige Bilder als Rückblick auf frühere Maibaum-Feste - verbunden mit der Hoffnung, dass dieses Jahr das letzte gewesen sein mag, in dem kein Maibaum-Fest stattfinden konnte. Für das nächste Jahr (und alle folgenden) wünschen wir uns, dass wieder ein bis auf den letzten Platz gefülltes Zelt vor unserem Feuerwehrhaus am 1. Mai viele Gäste erfreut. Hier unten sind die Bilder vom letzten Maibaum-Jahr 2019 bis zurück zum Jahr 2001 (Bild-Klick vergrößert).

Einsatzbereit für den Neustart nach dem Virus

Rückblick auf das Corona-Jahr 2020

Oberham, Dezember 2020.  Die Freiwillige Feuerwehr Oberham mit ihren rund 140 Mitgliedern wurde ähnlich wie alle anderen Feuerwehren und Vereine von der Viruskrise im Jahre 2020 arg getroffen. Konnte man noch bis zum ersten Lockdown im März sämtliche Übungen, auch mit der Jugendfeuerwehr und den „Löschkids“, noch durchführen, so waren diese Aktivitäten ab März massiv reduziert bzw. ganz gestoppt. Wie der 1. Vorsitzende Bernhard Obermaier, der sich zusammen mit den Jugend-Betreuern vor allem für den Feuerwehr-Nachwuchs sehr engagiert (siehe Bild unten), bedauernd feststellt, kamen alle Gemeinschafts-Aktivitäten relativ rasch zum Erliegen. Kommandant Norbert Feldmeier und sein Stellvertreter Thomas Zacher stellen zudem fest, dass bis Anfang März auch die Einsatz-Übungen, auch mit Atemschutz, ganz normal abgehalten werden konnten, und auch die Beteiligung war stets normal wie immer, ab dann wurde nach einem genauen Stufenplan, der vom Feuerwehrverband erstellt wurde, gearbeitet. So konnte man unter exakter Einhaltung aller Richtlinien noch im Juli, September und Oktober (letztere als Gemeinschaftsübung) Einsatz-Trainings durchführen. Aber auch durch diese Einschränkungen im Bereich der Übungs-Aktivitäten ist die Feuerwehr natürlich, wie alle anderen Freiwilligen Feuerwehren auch, für alle in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Notfälle komplett einsatzfähig, aber auch hier gelten strenge Richtlinien für den gegenseitigen Infektions-Schutz.
Jede Feuerwehr ist freilich auch im gesellschaftlichen Leben einer Gemeinde ein bedeutender Faktor, und auch finanziell sind die bei der Bevölkerung sehr beliebten Feste recht positiv. Bernhard Obermaier stellt fest, dass die drei bekanntesten gesellschaftlichen Ereignisse, nämlich das Maifest, das Sonnwendfeuer und das Oktoberfest, als die „Highlights“ im Vereinsleben abgesagt werden mussten, was natürlich auch mit einer merkbaren finanziellen Einbuße verbunden ist. „Wir hoffen natürlich, dass wir diese drei besonderen gesellschaftlichen Ereignisse im Jahr 2021 wieder durchführen können, man muss natürlich die weitere Entwicklung abwarten“, stellt der Vorsitzende fest. Die Ende Dezember eigentlich turnusmäßig stattfindende Jahreshauptversammlung muss natürlich entfallen, Neuwahlen standen zwar nicht an, aber Mitglieder-Ehrungen hätte man gerne durchgeführt. Die müssen natürlich nun auf das Jahr 2021 verschoben werden.
Die Vorstandschaft arbeitete eingeschränkt weiter. Solange es erlaubt war, hielt man unter Einhaltung aller Richtlinien die Sitzungen im Feuerwehrhaus ab, danach per Video-Konferenz. Vor allem wirft schon ein künftiges Thema seine Schatten voraus, nämlich das für das Jahr 2023 vorgesehene 150-jährige Jubiläumsfest der Feuerwehr, für das Vorplanungen jetzt bereits anlaufen.
Finanziell schlägt natürlich der Ausfall der Feuerwehrfeste stark in der Bilanz des Kassiers Konrad Asanger zu Buche, man hatte also 2020 fast keine Einnahmen, wohl aber die üblichen Ausgaben wie jedes Jahr für Infrastruktur am Feuerwehrhaus, für Ausrüstung, Strom, Wasser, Telefon und Heizung. Die traditionelle Jahres-Sammlung wurde heuer umgestellt auf bargeldlose Überweisungen, für die man Formulare in den Haushalten zusammen mit einem Informationsblatt und dem Dank der Feuerwehr abgegeben hatte.
„Dieses Jahr wurde das Vereinsleben fast komplett eingestellt“, so die Vorstandschaft, „man konnte nicht an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen, keine Fahnenweihe bei Partner-Feuerwehren, keine Funkübungen konnten durchgeführt werden. Aber natürlich haben wir ganz streng darauf geachtet, dass die absolute Priorität bei uns auf der kompletten Einsatzbereitschaft für Notfälle lag. Diesbezüglich können wir uns auf unsere Aktiven stets verlassen, sodass der Bürger sicher sein kann, dass bei einem Ernstfall, wie sicherlich bei allen anderen Feuerwehren auch, sofort Hilfe geleistet werden kann.“
Freilich herrscht in der Wehr auch Optimismus vor, und die Vorstandschaft sieht nach einem Ende der Virus-Krise in gewisser Weise einen „Neustart“, weil nicht zuletzt die Jugendlichen sowie die aktiven Feuerwehrleute sich schon wieder darauf freuen, wenn es normal weitergeht. „Wir hoffen alle, dass das Vereins-Feuerwehr-Leben und auch die Übungs-Arbeit nach diesem Zwangs-Stopp wieder Fahrt aufnehmen“, so die Vorstandschaft, „und wir sind sicher, dass alle Mitglieder und die aktiven Feuerwehrleute wieder mit dabei sind, wenn alles wieder normal laufen kann, wie es vorher war. Jedenfalls stehen wir in den Startblöcken und können, sobald es möglich ist, das gewohnte Vereinsleben wieder aufleben lassen. Und die Einsatzbereitschaft der technischen Feuerwehr war ja ohnehin nicht betroffen und wird es auch nicht sein.“  -wh

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