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Aktuelles

Brand in Opping 10 am 17. August 2021

FW Oberham: Erste Wehr bei Unfall in Burghausen

Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich sorgt für Feuerwehreinsatz
Am Samstagnachmittag, 3. Juli 2021, kam es in der Berchtesgadener Straße zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Diese kollidierten im Kreuzungsbereich mit der Unghauser Straße frontal, wobei ersten Erkenntnissen von der Unfallstelle nach eine Person leicht verletzt wurde. Bei dem Unfall löste das automatische Notrufsystem eines beteiligten Fahrzeuges aus, wodurch von der Integrierten Leitstelle Traunstein Kräfte von Rettungsdienst und Polizei, sowie die Freiwillige Feuerwehr Burghausen alarmiert wurde. Ersteintreffend war ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Oberham aus dem Landkreis Rottal-Inn. Dieses kam rein zufällig auf dem Rückweg von einer Ausbildungseinheit in der Brandsimulationsanlage vom Burghauser Feuerwehrhaus an der Unfallstelle vorbei und übernahm erste Absicherungsmaßnahmen. Für die Dauer der polizeilichen Unfallaufnahme und Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die Unfallstelle von der Feuerwehr gegen fließenden Verkehr abgesichert, sowie die Fahrbahn von ausgetretenen Betriebsstoffen und Trümmerteilen gereinigt. Die Freiwillige Feuerwehr Burghausen war mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Wieder Übung im Juni 2021: Biberger Weiher

FW Oberham: Sicher am Steuer bei Einsatzfahrten

 

 

 

Juni 2021 Feuerwehren trainierten schwierige Verkehrssituationen – Fahrzeug der FW Oberham mit dabei

 

Oberham. Einsatzfahrten der Feuerwehr stellen eine besondere Stress-Situation dar. Sie fordern deshalb ein spezielles fahrerisches Können unter erschwerten Bedingungen. Und so ist auch das Risiko für Feuerwehrangehörige, bei einer Einsatzfahrt in einen Unfall verwickelt zu werden, deutlich erhöht. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Zum einen herrscht Zeitdruck, man muss mit unberechenbarem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen, man ist abgelenkt eventuell durch Gedanken an das kommende Einsatzgeschehen. Ablenkend wirkt auch der eintreffende Funkverkehr, der ebenfalls Aufmerksamkeit fordert, auch kann es sein, dass zusätzlich die Kameraden im Feuerwehrfahrzeug spezielle Situationen diskutieren. Eventuell kommt auch hinzu, dass der Fahrer des Einsatzfahrzeuges, oftmals der Maschinist, auch nicht eine erweiterte Fahrpraxis unter Einsatzbedingungen auf dem Fahrzeug erwerben konnte. Und so zählen als Risikofaktoren eventuell unangepasst hohe Geschwindigkeiten und die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten mit einem nicht alltäglich genutzten Fahrzeug zu Risiko-erhöhenden Faktoren. Letztlich stellt das Führen eines Feuerwehrfahrzeuges unter Einsatzbedingungen an den jeweiligen Fahrer sehr hohe Anforderungen. Im Vergleich zur Fahrt mit einem normalen Pkw ist bei der Fahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug natürlich auch das hohe Gewicht von großem Einfluss, auch die Straßenlage und die zu einem PKW stark unterschiedliche Schwerpunkt-Position spielen eine wesentliche Rolle bei derartigen Fahrmanövern.

 

Im Bewusstsein dieser Sachlage wurde es jetzt einigen Feuerwehren im Landkreis ermöglicht, an speziellen Fahrsicherheits-Trainings teilzunehmen. Dies erfolgt vor dem Hintergrund der bundesweiten Kampagne „Risiko raus“ aller Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand und Berufsgenossenschaften. Und so hat sich der bayerische Gemeinde-Unfallversicherungsverband entschlossen, eine unterstützende Anstoßfinanzierung für Fahrsicherheitstrainings für die Fahrer von Einsatzfahrzeugen der bayerischen Freiwilligen Feuerwehren durchzuführen. Die Organisation und Durchführung fand in enger Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern statt.

 

In diesem Rahmen wurde für den Bereich der Kreisbrandinspektion Rottal-Inn die Bezuschussung von Fahrsicherheitstrainings an zwei Ausbildungsterminen möglich. Somit wurde es in unserem Bereich insgesamt 42 Maschinisten mit ihren Einsatzfahrzeugen ermöglicht, an einem dieser Trainings teilnehmen und sich fortbilden zu können. Die praktische Durchführung lag in den Händen des ADAC-Fahrsicherheitszentrum Augsburg, das auch den Teilnehmern entsprechende Urkunden ausstellte

 

Die Inhalte dieser Trainings weisen einen engen Bezug zur Einsatzpraxis auf und wurden jeweils mit den eigenen Einsatzfahrzeugen der eigenen Feuerwehr durchgeführt. Der Schwerpunkt der Trainings liegt dabei auf dem vermeiden kritischer Situationen.

 

An einem dieser Übungstermine konnten beispielsweise der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oberham, Thomas Zacher, und der Leiter der Atemschutz-Gruppe dieser Feuerwehr, Thomas Westner, teilnehmen. Die Ausbildung fand auf dem Fahrsicherheitszentrum im österreichischen Burgkirchen statt. Auch mit dabei waren die Feuerwehren aus Dietersburg, Fünfleiten, Hirschbach, Tann, Johanniskirchen und Ruppertskirchen.

 

Zusammen mit den anderen Feuerwehren aus dem Landkreis wurde an einem Wochenend-Ausbildungstermin vieles geübt, was an speziellen Situationen bei Einsatzfahrten auftreten kann, so zum Beispiel Bremsmanöver in Kurven aus verschiedenen Geschwindigkeiten heraus und bei teilweise ungleichmäßig stark nasser Fahrbahn. Auch wurden beispielsweise Vollbremsungen mit gleichzeitigem Ausweich-Manöver geübt. Insgesamt fanden die beiden Teilnehmer der Feuerwehr Oberham dieses Training als äußerst nützlich und die eigenen Fertigkeiten erhöhend.   -wh

Hier nachfolgend einige Bilder

 

Das Maibaum-Fest - wie es früher war

Leider musste auch heuer, im Jahre 2021, das traditionelle Maibaum-Fest bei der Feuerwehr Oberham wie im Vorjahr auch schon wegen der Virus-Krise ausfallen. Deshalb hier einige Bilder als Rückblick auf frühere Maibaum-Feste - verbunden mit der Hoffnung, dass dieses Jahr das letzte gewesen sein mag, in dem kein Maibaum-Fest stattfinden konnte. Für das nächste Jahr (und alle folgenden) wünschen wir uns, dass wieder ein bis auf den letzten Platz gefülltes Zelt vor unserem Feuerwehrhaus am 1. Mai viele Gäste erfreut. Hier unten sind die Bilder vom letzten Maibaum-Jahr 2019 bis zurück zum Jahr 2001 (Bild-Klick vergrößert).

Einsatzbereit für den Neustart nach dem Virus

Rückblick auf das Corona-Jahr 2020

Oberham, Dezember 2020.  Die Freiwillige Feuerwehr Oberham mit ihren rund 140 Mitgliedern wurde ähnlich wie alle anderen Feuerwehren und Vereine von der Viruskrise im Jahre 2020 arg getroffen. Konnte man noch bis zum ersten Lockdown im März sämtliche Übungen, auch mit der Jugendfeuerwehr und den „Löschkids“, noch durchführen, so waren diese Aktivitäten ab März massiv reduziert bzw. ganz gestoppt. Wie der 1. Vorsitzende Bernhard Obermaier, der sich zusammen mit den Jugend-Betreuern vor allem für den Feuerwehr-Nachwuchs sehr engagiert (siehe Bild unten), bedauernd feststellt, kamen alle Gemeinschafts-Aktivitäten relativ rasch zum Erliegen. Kommandant Norbert Feldmeier und sein Stellvertreter Thomas Zacher stellen zudem fest, dass bis Anfang März auch die Einsatz-Übungen, auch mit Atemschutz, ganz normal abgehalten werden konnten, und auch die Beteiligung war stets normal wie immer, ab dann wurde nach einem genauen Stufenplan, der vom Feuerwehrverband erstellt wurde, gearbeitet. So konnte man unter exakter Einhaltung aller Richtlinien noch im Juli, September und Oktober (letztere als Gemeinschaftsübung) Einsatz-Trainings durchführen. Aber auch durch diese Einschränkungen im Bereich der Übungs-Aktivitäten ist die Feuerwehr natürlich, wie alle anderen Freiwilligen Feuerwehren auch, für alle in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Notfälle komplett einsatzfähig, aber auch hier gelten strenge Richtlinien für den gegenseitigen Infektions-Schutz.
Jede Feuerwehr ist freilich auch im gesellschaftlichen Leben einer Gemeinde ein bedeutender Faktor, und auch finanziell sind die bei der Bevölkerung sehr beliebten Feste recht positiv. Bernhard Obermaier stellt fest, dass die drei bekanntesten gesellschaftlichen Ereignisse, nämlich das Maifest, das Sonnwendfeuer und das Oktoberfest, als die „Highlights“ im Vereinsleben abgesagt werden mussten, was natürlich auch mit einer merkbaren finanziellen Einbuße verbunden ist. „Wir hoffen natürlich, dass wir diese drei besonderen gesellschaftlichen Ereignisse im Jahr 2021 wieder durchführen können, man muss natürlich die weitere Entwicklung abwarten“, stellt der Vorsitzende fest. Die Ende Dezember eigentlich turnusmäßig stattfindende Jahreshauptversammlung muss natürlich entfallen, Neuwahlen standen zwar nicht an, aber Mitglieder-Ehrungen hätte man gerne durchgeführt. Die müssen natürlich nun auf das Jahr 2021 verschoben werden.
Die Vorstandschaft arbeitete eingeschränkt weiter. Solange es erlaubt war, hielt man unter Einhaltung aller Richtlinien die Sitzungen im Feuerwehrhaus ab, danach per Video-Konferenz. Vor allem wirft schon ein künftiges Thema seine Schatten voraus, nämlich das für das Jahr 2023 vorgesehene 150-jährige Jubiläumsfest der Feuerwehr, für das Vorplanungen jetzt bereits anlaufen.
Finanziell schlägt natürlich der Ausfall der Feuerwehrfeste stark in der Bilanz des Kassiers Konrad Asanger zu Buche, man hatte also 2020 fast keine Einnahmen, wohl aber die üblichen Ausgaben wie jedes Jahr für Infrastruktur am Feuerwehrhaus, für Ausrüstung, Strom, Wasser, Telefon und Heizung. Die traditionelle Jahres-Sammlung wurde heuer umgestellt auf bargeldlose Überweisungen, für die man Formulare in den Haushalten zusammen mit einem Informationsblatt und dem Dank der Feuerwehr abgegeben hatte.
„Dieses Jahr wurde das Vereinsleben fast komplett eingestellt“, so die Vorstandschaft, „man konnte nicht an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen, keine Fahnenweihe bei Partner-Feuerwehren, keine Funkübungen konnten durchgeführt werden. Aber natürlich haben wir ganz streng darauf geachtet, dass die absolute Priorität bei uns auf der kompletten Einsatzbereitschaft für Notfälle lag. Diesbezüglich können wir uns auf unsere Aktiven stets verlassen, sodass der Bürger sicher sein kann, dass bei einem Ernstfall, wie sicherlich bei allen anderen Feuerwehren auch, sofort Hilfe geleistet werden kann.“
Freilich herrscht in der Wehr auch Optimismus vor, und die Vorstandschaft sieht nach einem Ende der Virus-Krise in gewisser Weise einen „Neustart“, weil nicht zuletzt die Jugendlichen sowie die aktiven Feuerwehrleute sich schon wieder darauf freuen, wenn es normal weitergeht. „Wir hoffen alle, dass das Vereins-Feuerwehr-Leben und auch die Übungs-Arbeit nach diesem Zwangs-Stopp wieder Fahrt aufnehmen“, so die Vorstandschaft, „und wir sind sicher, dass alle Mitglieder und die aktiven Feuerwehrleute wieder mit dabei sind, wenn alles wieder normal laufen kann, wie es vorher war. Jedenfalls stehen wir in den Startblöcken und können, sobald es möglich ist, das gewohnte Vereinsleben wieder aufleben lassen. Und die Einsatzbereitschaft der technischen Feuerwehr war ja ohnehin nicht betroffen und wird es auch nicht sein.“  -wh

Unwetterwarnungen

Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland